Esports World Cup 2026:CARLSEN VERTEIDIGT SEINEN TITEL!

Magnus Carlsen ist erneut Champion des Esports World Cup im Schach. Der norwegische Grossmeister setzte sich im Final-Play-off gegen GM Denis Lazavik mit 2:0 durch und sicherte sich damit den Titel für 2026. Damit gelang Carlsen die erfolgreiche Titelverteidigung: Nach seinem Triumph 2025 gewann er den Wettbewerb nun auch 2026 und ist damit zweifacher Esports-World-Cup-Champion in Folge. Neben dem Titel darf sich Carlsen über ein Preisgeld von 250.000 US-Dollar freuen.

Ein weiterer grosser Titel für die beeindruckende Sammlung des ehemaligen klassischen Weltmeisters–und eine weitere Bestätigung seiner Stärke auch im Esports-Schach.

Interessante Analyse: Carlsen vor dem Finale

EWC-Finalist Magnus Carlsen schilderte nach seinem Sieg gegen Alireza Firouzja seine Eindrücke und sprach auch über das bevorstehende Duell mit Denis Lazavik:

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Ich erreiche ziemlich oft das Finale, selbst wenn ich nicht in meiner besten Form bin. Aber gegen Alireza war das ohne Zweifel meine beste Leistung bei diesem Turnier. Es war ein sehr, sehr gutes Match. Im vergangenen Jahr hatte ich das Gefühl, etwas besser gespielt und ihn auch auf der Uhr unter Druck gesetzt zu haben. Heute wurde mir ziemlich schnell klar, dass meine beste Chance darin bestand, ihn gerade in solchen Situationen über die Bedenkzeit unter Druck zu setzen. Zum Glück hat das funktioniert. Die dritte Partie war offensichtlich entscheidend. Er hatte zu viel Zeit verbraucht, und als ihm nur noch etwa 45 Sekunden blieben, begann ich einfach, meine Figuren zurückzuziehen. Im Grunde wollte ich eine Stellung aufbauen, die er nicht durchbrechen konnte. Ich dachte: Wenn ich das einfach noch eine Weile Zug für Zug fortsetzen kann, habe ich drei Minuten gegen seine 45 Sekunden, und dann sollte alles in Ordnung sein. Doch dann übersah ich seine Idee, die Figuren zu aktivieren, und das war wirklich sehr unangenehm. Einen Moment lang sah es so aus, als könnte ich sehr schnell verlieren. Trotzdem wollte ich sicherstellen, dass er kein Remis erzwingen konnte, denn ich wusste nicht, ob ich noch einmal die Gelegenheit bekommen würde, auf Zeit zu gewinnen. Zum Glück konnte ich mich gegen Alireza aus dieser Situation befreien und die Partie schliesslich doch noch auf Zeit gewinnen. Auch die letzten beiden Partien waren echte Schlachten. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings bereits, dass ich einen gewissen Vorsprung hatte. Ich konnte mir einen Fehler erlauben und wäre trotzdem noch in einer guten Situation gewesen. Ich bin dennoch sehr zufrieden damit, wie ich in diesen beiden letzten Partien gekämpft habe, denn beide waren wirklich sehr schwierig. Er gibt einfach niemals kampflos auf. Gegen Lazavik habe ich bereits im Halbfinale der Speed Chess Championship gespielt, und er ist wirklich sehr, sehr stark. Ich denke, wer ihn jetzt noch unterschätzt, wird eine kleine Überraschung erleben. Er hat es verdient, hier zu sein, und das ist keineswegs Zufall. Er ist ein etwas ungewöhnlicher Gegner. Er schlägt sich einfach nicht selbst. Er spielt sehr, sehr zuverlässig und positionell und stellt seine Figuren fast nie auf schlechte Felder. Wir werden sehen. Ich bin sehr glücklich, das Finale erreicht zu haben, aber es wird ein sehr schwieriges Match“, sagte Magnus Carlsen vor dem Finale.

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