FIDE-Wahl 2026: UNSTIMMIGKEITEN UND VORWÜRFE UNTER DEN KANDIDATEN!

FIDE-Kongress: Wahlen im September

Kaum ist die Frist für die Kandidaturen zur Wahl des FIDE-Präsidenten abgelaufen, sehen sich die drei nominierten Kandidaten – den Veröffentlichungen auf der Plattform X zufolge – bereits mit Unstimmigkeiten und gegenseitigen Angriffen konfrontiert.

Für Schachinfo.ch geben wir nachfolgend die auf X veröffentlichte Erklärung des Präsidentschaftskandidaten Wadim Rosenstein wieder. Richtigstellung verleumderischer Behauptungen im FIDE-Wahlkampf:

OFFIZIELLE ERKLÄRUNG DES MEDIENBÜROS VON WADIM ROSENSTEIN, KANDIDAT FÜR DAS AMT DES PRÄSIDENTEN DES INTERNATIONALEN SCHACHVERBANDES (FIDE) ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG

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Datum: 30. Juli 2026

Betreff: Richtigstellung falscher Tatsachenbehauptungen und Aufruf zu ethischem Verhalten während der FIDE-Wahlen Adressaten: Timur Turlov (Kandidat für das Amt des FIDE-Präsidenten) und Arkady Dvorkovich (scheidender/zurückgetretener FIDE-Präsident)

Das Medienbüro von Wadim Rosenstein veröffentlicht diese offizielle Erklärung, um die Fakten klarzustellen und ein Ende der Verbreitung falscher Informationen und verleumderischer Behauptungen während des laufenden FIDE-Wahlprozesses zu fordern.

*Seit März dieses Jahres hat Herr Arkady Dvorkovich wiederholt unbegründete Behauptungen über den beruflichen Werdegang von Herrn Rosenstein aufgestellt. Nun intensiviert Herr Turlov gemeinsam und in Zusammenarbeit mit Herrn Dvorkovich die Verbreitung solcher verleumderischen Informationen. Konkret wird behauptet, Herr Rosenstein sei über einen Verwandten, der als „Oligarch“ bezeichnet wird, mit Leonid Michelson und Gennadi Timtschenko bekannt geworden, um mit ihnen geschäftlich zusammenzuarbeiten.

Das Medienbüro stellt hierzu folgende Fakten fest:

Keine Verbindungen: Wadim Rosenstein hat weder Leonid Michelson noch Gennadi Timtschenko jemals persönlich getroffen und unterhielt mit ihnen keinerlei Geschäftsbeziehungen.

Integrität der Familie: Bei dem betreffenden Verwandten handelte es sich um einen angestellten Ingenieur, der 2017 verstarb. Er war weder an den genannten Geschäftsvereinbarungen beteiligt noch war er ein „Oligarch“.

Herkunft des Projekts: Das häufig erwähnte Novatek-Projekt wurde dem Unternehmen von Herrn Rosenstein im Jahr 2018 von französischen und deutschen Partnerfirmen und nicht direkt von Novatek übertragen. Dieser Auftrag ist durch Referenzen europäischer Kunden vollständig dokumentiert.

Geschäftsprofil: Das Unternehmen von Herrn Rosenstein ist hauptsächlich auf dem europäischen Markt tätig und erbringt seine Dienstleistungen überwiegend für Kunden aus Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Trotz zahlreicher privater Aufforderungen, die persönlichen Angriffe einzustellen, seien die Falschinformationen nun an die Öffentlichkeit getragen worden. Besonders besorgniserregend sei, dass Herrn Rosenstein zuvor mitgeteilt worden sei, diese „Angriffe würden aufhören“, falls er sich einem bestimmten politischen Team anschliesse, das mit dem scheidenden und zurückgetretenen FIDE-Präsidenten Arkady Dvorkovich verbunden sei. Solche Methoden haben in der Führung der internationalen Schachgemeinschaft keinen Platz. Aufruf zu Führungsstärke und Integrität Führungsstärke zeigt sich durch Integrität und dadurch, dass gegebene Versprechen eingehalten werden. Wir erinnern Herrn Dvorkovich an seine öffentliche Zusage, zurückzutreten, sollte er mit Sanktionen belegt werden. Im Interesse der FIDE und der weltweiten Schachgemeinschaft ist es nun, da gegen Sie Sanktionen der Europäischen Union verhängt wurden, von entscheidender Bedeutung, dass Führungspersönlichkeiten für ihre Versprechen Verantwortung übernehmen und einen öffentlichen Dialog führen, der sowohl den Lebenden als auch den Verstorbenen gegenüber Respekt zeigt. Wir fordern dazu auf, den Schwerpunkt dieser Kampagne wieder auf die Zukunft des Schachs zu richten und verstorbene Familienangehörige der Kandidaten nicht für politische Rhetorik zu instrumentalisieren. Eine solche Praxis ist unethisch und unmenschlich.*

Medienkontakt: Medienbüro von Wadim Rosenstein

Quelle: Erklärung des Medienbüros von Wadim Rosenstein, veröffentlicht auf X.

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