FIDE : AB 2027 EIN SCHNELLERS WELTCUP-FORMAT EIN

FIDE führt ab 2027 ein schnelleres Weltcup-Format ein

Ab dem Jahr 2027 ändert die FIDE das Format des Schach-Weltcups. Das traditionsreiche und bedeutende Turnier, über das sich die erfolgreichsten Spieler für das Kandidatenturnier qualifizieren, wird künftig weniger Tage dauern. Auch die Partien in der Qualifikationsphase werden mit einer kürzeren Bedenkzeit gespielt.

Worum geht es?

Der FIDE-Rat hat auf Empfehlung der FIDE-Kommission für globale Strategie ein neues Format für den offenen Weltcup und den Frauen-Weltcup beschlossen. Die Änderungen sollen ab 2027 gelten. Das Turnier wird insgesamt 19 Tage dauern und in zwei Phasen ausgetragen.

enter image description here Erste Phase: Schweizer System

Zu Beginn werden Qualifikationsturniere nach dem Schweizer System gespielt. Die Bedenkzeit beträgt dabei: 45 Minuten pro Spieler plus 30 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug. Der offene Weltcup wird in vier Gruppen aufgeteilt. Die jeweils vier besten Spieler jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.-o.-Phase. Damit erreichen insgesamt 16 Spieler das Achtelfinale. Beim Frauen-Weltcup werden zwei Gruppen gebildet. Aus jeder Gruppe qualifizieren sich die besten acht Spielerinnen für die Runde der letzten 16.

Zweite Phase: K.-o.-System

Ab dem Achtelfinale bleibt das bisherige K.-o.-Format bestehen. Gespielt wird dann wieder mit klassischer Bedenkzeit und nach dem System, das bereits bei den vergangenen Ausgaben des Weltcups zur Anwendung kam. Mit dem neuen Format möchte die FIDE den Weltcup kompakter gestalten und gleichzeitig einer grösseren Zahl von Spielern die Möglichkeit geben, sich zunächst in einer Gruppenphase nach Schweizer System für die entscheidenden K.-o.-Runden zu qualifizieren.

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