Taskent-UzChess Cup 2026: MADAMINOV GEWINNT ALS AUSSENSEITER!

Sensation in Taschkent: Madaminov gewinnt den UzChess Cup als Aussenseiter! Vokhidov gewinnt stark besetztes Grossmeisterturnier!

Die Feinwertung (Sonneborn-Berger) entschied letztlich über den Turniersieg. Vokhidov erzielte eine Turnierleistung von 2785 Elo und blieb während des gesamten Wettbewerbs ein ernsthafter Anwärter auf den ersten Platz.

Besonders bemerkenswert war die starke Leistung der usbekischen Spieler, die mit Vokhidov, Madaminov, Abdusattorov und Yakubboev gleich vier Teilnehmer in den Top Acht stellten.

Madaminov besiegt Vokhidov im Stichkampf und gewinnt den UzChess Cup!

Der 19-jährige usbekische Nachwuchsspieler Mukhiddin Madaminov hat den grössten Erfolg seiner bisherigen Schachkarriere gefeiert. Beim UzChess Cup 2026 in Taschkent gewann er die Masters-Gruppe nach einem Blitz-Stichkampf gegen seinen Landsmann Shamsiddin Vokhidov. Bemerkenswert dabei: Mad minov war der niedrigstgesetzte Spieler im zehnköpfigen Teilnehmerfeld und rückte erst kurzfristig nach, nachdem Javokhir Sindarov seine Teilnahme abgesagt hatte.

Entscheidung erst im Blitz

Vor der letzten Runde lagen mehrere Spieler dicht beieinander. Sowohl Madaminov als auch Vokhidov remisierten ihre Partien mit den schwarzen Steinen und beendeten das klassische Turnier punktgleich an der Spitze. Gemäss den Turnierregeln musste deshalb ein Blitz-Stichkampf über den Turniersieg entscheiden. Dort zeigte Madaminov starke Nerven und gewann beide Partien gegen Vokhidov, womit er sich den Gesamtsieg sicherte. Sindarovs Sekundant wird Turniersieger

Madaminov ist in der internationalen Schachszene kein Unbekannter. Er arbeitete als Sekundant von Javokhir Sindarov sowohl beim erfolgreichen FIDE World Cup 2025 als auch beim Kandidatenturnier 2026. Darüber hinaus verbindet die beiden eine enge Freundschaft.

Dass Madaminov überhaupt am Turnier teilnehmen konnte, verdankte er dem Rückzug Sindarovs. Dieser dürfte mit den Vorbereitungen auf den Weltmeisterschaftskampf gegen Gukesh Dommaraju Ende des Jahres zusammenhängen. Vermutlich hatte Sindarov seine Teilnahme bereits zugesagt, bevor er das Kandidatenturnier gewann und sich damit für das WM-Match qualifizierte.

Auch Vokhidov überraschte

Nicht nur Madaminov sorgte für eine Überraschung. Auch Shamsiddin Vokhidov spielte ein hervorragendes Turnier. Als Nummer acht der Setzliste erreichte er den Stichkampf um Platz eins und liess zahlreiche Weltklassespieler hinter sich. Das Teilnehmerfeld war hochkarätig besetzt. Zu den Topfavoriten gehörten unter anderem: • Nodirbek Abdusattorov • Arjun Erigaisi • Hans Niemann • Ian Nepomniachtchi Trotz dieser starken Konkurrenz standen am Ende zwei usbekische Spieler im Finale um den Turniersieg.

Endstand nach Stichkampf

1.Mukhiddin Madaminov (Usbekistan) 2.Shamsiddin Vokhidov (Usbekistan) 3. Arjun Erigaisi (Indien)

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Mukhiddin Madaminov

Der usbekische Grossmeister Shamsiddin Vokhidov gewann das stark besetzte Rundenturnier in Taschkent nach spannendem Verlauf dank der besseren Sonneborn-Berger-Wertung. Vokhidov und sein Landsmann Mukhiddin Madaminov erzielten jeweils 5,5 Punkte aus 9 Partien, doch die Feinwertung entschied zugunsten Vokhidovs.

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Shamsiddin Vokhidov

Den dritten Platz belegte der indische Spitzengrossmeister Arjun Erigaisi mit 5 Punkten. Punktgleich folgten Ian Nepomniachtchi und Shakhriyar Mamedyarov, die ebenfalls 5 Punkte erzielten. Das Turnier war ausserordentlich stark besetzt. Neben mehreren Spielern mit einer Elozahl von über 2700 nahmen zahlreiche Mitglieder der Weltelite teil, darunter Nodirbek Abdusattorov, Hans Niemann, Vidit Gujrathi und Nikolas Theodorou.

Endstand nach 9 Runden (Sonneborn-Berger-Wertung).

Rang Spieler Elo Punkte

1 Shamsiddin Vokhidov 2637 5,5

2 Mukhiddin Madaminov 2586 5,5

3 Arjun Erigaisi 2761 5,0

4 Ian Nepomniachtchi 2733 5,0

5 Shakhriyar Mamedyarov 2717 5,0

6 Nodirbek Abdusattorov 2777 4,5

7 Hans Niemann 2742 4,0

8 Nodirbek Yakubboev 2689 4,0

9 Vidit Gujrathi 2708 3,5

10 Nikolas Theodorou 2634 3,0

Der UzChess Cup 2026 wird vor allem als Turnier in Erinnerung bleiben,bei dem ein junger Aussenseiter die grosse Bühne nutzte und mit einer beeindruckenden Leistung seinen bisher grössten Karriereerfolg feierte.

Foto: Offizielle Turnierwebseite

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