Der Herausforderer des Schachweltmeisters in dem voraussichtlich Ende 2026 stattfindenden WM-Kampf, der Usbeke Javokhir Sindarov, hält sich derzeit beim Norway Chess 2026 in Oslo auf. Bereits in wenigen Tagen wird er beim hochkarätigen UzChess Cup in Taschkent antreten.
„Generell gefällt es mir hier sehr gut, weil ich Sara unterstütze“, erklärt Sindarov mit Blick auf Bibisara Assaubayeva. „*Vor Norway Chess habe ich zwei Turniere hintereinander gespielt. Deshalb tut mir eine kleine Pause gut, und ich genieße die Gelegenheit, dieses Turnier live zu verfolgen. Es ist wirklich grossartig. Ausserdem ist es hier sehr schön, sodass ich meinen Aufenthalt in Oslo sehr geniesse.“
Über den bevorstehenden Weltmeisterschaftskampf sprach Sindarov ebenfalls. Dabei betonte er, dass er den amtierenden Weltmeister Gukesh Dommaraju für einen aussergewöhnlich starken Spieler hält.
***„Das habe ich gespürt, als ich gegen ihn bei verschiedenen Turnieren gespielt habe, darunter auch beim Tata Steel Chess Tournament 2025. Ja, er ist wirklich sehr stark und in der Lage, Schach auf absolutem Weltklasseniveau zu spielen.“****
Auf die Frage, was es bedeutet, Schachweltmeister zu sein, antwortete Sindarov mit einem Lächeln:
„Das weiss ich nicht, denn ich bin ja noch kein Weltmeister. Diese Frage sollten Sie wahrscheinlich jemandem stellen, der bereits Weltmeister gewesen ist.“
Noch ist Sindarov nicht Weltmeister – doch schon bald könnte er die Chance erhalten, diesen Traum zu verwirklichen.
Der geplante WM-Kampf zwischen Gukesh Dommaraju und Javokhir Sindarov verspricht Schachgeschichte zu schreiben. Erstmals könnten die beiden bislang jüngsten Teilnehmer eines Weltmeisterschaftskampfes um die höchste Krone des Schachs gegeneinander antreten. Die Schachwelt blickt gespannt auf dieses mögliche Duell zweier Ausnahmetalente, die die Zukunft des Weltschachs prägen könnten.