Olympiade Usbekistan 2026:HEISER WAHLHERBST BEI DER FIDE

Jan Henric Buettner kandidiert für das FIDE-Präsidentenamt – Malcolm Pein soll Vizepräsident werden

Jan Henric Buettner hat offiziell seine Kandidatur für das Amt des FIDE-Präsidenten bekannt gegeben. Auf seinem Wahlticket kandidiert der englische Internationale Meister Malcolm Pein als Vizepräsident. Buettner, deutscher Unternehmer und Mitbegründer von Freestyle Chess, gehört seit Jahren zu den aktivsten Förderern des Spitzenschachs und der Organisation hochkarätiger Turniere. Pein ist Internationaler Meister, Organisator, Schachjournalist und kandidierte bereits 2018 für das Amt des FIDE-Vizepräsidenten.

Buettner: „Eine stärkere FIDE bedeutet auch stärkere nationale Verbände“

Nur wenige Stunden nach der Kandidatur von Vadim Rosenstein erklärte auch Jan Henric Buettner, deutscher Unternehmer und Mitbegründer von Freestyle Chess, dass er bei der kommenden FIDE-Generalversammlung für das Präsidentenamt antreten wird. Als Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten präsentierte er Malcolm Pein, einen der bekanntesten Schachfunktionäre Englands.

Buettner verfügt über langjährige Erfahrung in der Internetbranche, im Investmentbereich und in der Hotellerie. In den 1990er Jahren war er am Aufbau von AOL Europe beteiligt. Später wurde er mit dem Luxusresort Weissenhaus an der Ostsee verbunden, wo zahlreiche internationale Spitzenturniere ausgetragen wurden. Sein Engagement im Schach konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Turnierformate, deren Vermarktung sowie die Förderung innovativer Wettbewerbe.

International bekannt wurde Buettner vor allem als Mitbegründer von Freestyle Chess gemeinsam mit Magnus Carlsen. Das Projekt begann mit dem Freestyle Chess G.O.A.T. Challenge in Weissenhaus und entwickelte sich anschliessend zu einer internationalen Turnierserie im Chess960-Format. Ziel dieses Konzepts ist es, die Bedeutung der Eröffnungsvorbereitung zu reduzieren und stattdessen Kreativität sowie eigenständige Entscheidungen am Brett stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Malcolm Pein zählt seit Jahrzehnten zu den prägendsten Persönlichkeiten des englischen Schachs. Als Internationaler Meister war er Spieler, Trainer, Organisator, Verleger, Journalist und Funktionär. Grosse Bekanntheit erlangte er als Organisator des London Chess Classic sowie als Gründer des Schulprojekts Chess in Schools and Communities.

Bereits 2018 kandidierte Pein als FIDE-Vizepräsident im Team von Georgios Makropoulos, das damals der Liste von Arkady Dvorkovich unterlag.

Offizielle Erklärung des Wahlteams Hamburg, Deutschland – 26. Juni 2026

Unternehmer, Investor und Schachförderer Jan Henric Buettner gab heute offiziell seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten des Weltschachverbandes FIDE bekannt. Gleichzeitig bestätigte Buettner, dass Malcolm Pein, einer der angesehensten Schachorganisatoren, Verleger und Funktionäre der Welt, seine Kandidatur als Vizepräsident angenommen hat.

Die Kampagne steht unter dem Leitgedanken: „Eine stärkere FIDE muss auch stärkere nationale Verbände bedeuten.“ Nach seiner Rückkehr von der Mannschafts-Weltmeisterschaft im Schnell- und Blitzschach in Hongkong erklärte Buettner: „In den vergangenen Monaten haben mich zahlreiche angesehene Mitglieder der internationalen Schachgemeinschaft ermutigt, für das Amt des FIDE-Präsidenten zu kandidieren. Nach vielen Gesprächen mit Vertretern nationaler Verbände aus allen Kontinenten habe ich beschlossen, diese Verantwortung zu übernehmen. Das Schach genießt heute mehr weltweite Aufmerksamkeit als jemals zuvor und verfügt über enormes Entwicklungspotenzial. Das nächste Kapitel muss der Stärkung unserer Mitgliedsverbände, besseren Möglichkeiten für Spieler aller Spielstärken, einer transparenteren Verbandsführung und einer nachhaltigen langfristigen Entwicklung unseres Sports gewidmet sein.“

Anstelle eines klassischen Wahlkampfs mit politischen Versprechen kündigte Buettner an, in den kommenden Wochen intensive Gespräche mit sämtlichen nationalen Verbänden zu führen. Jeder Verband soll die Möglichkeit erhalten, seine Prioritäten, Herausforderungen und Zukunftspläne vorzustellen. Diese Konsultationen werden die Grundlage des endgültigen Wahlprogramms bilden, das kurz vor der FIDE-Generalversammlung veröffentlicht werden soll.

„Führung beginnt mit Zuhören. Jeder Verband hat seine eigenen Herausforderungen und Ziele. Bevor ich konkrete Vorschläge präsentiere, möchte ich die Verantwortlichen direkt anhören. Mein Ziel ist nicht nur ein Wahlsieg, sondern ein Programm, das die tatsächlichen Bedürfnisse der weltweiten Schachgemeinschaft widerspiegelt.“

Buettner betonte, dass seine Kampagne auf Partnerschaft, Integrität, Transparenz, messbaren Ergebnissen und dem Dienst an den Mitgliedsverbänden beruhen werde.

Zentrale Schwerpunkte der Kampagne

• **Stärkung der nationalen Verbände durch konkrete Unterstützung

• Ausbau kommerzieller Partnerschaften und Sponsoring

• Förderung des Schulschachs und der Jugendarbeit

• Mehr Möglichkeiten für Frauen sowie Schachnationen in der Entwicklung

• Mehr Transparenz und bessere Verbandsführung

• Beschleunigung digitaler Innovationen

• Nachhaltige langfristige Entwicklung des weltweiten Schachökosystems**

Malcolm Pein erklärte:

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Jan vereint unternehmerische Erfahrung, internationales Ansehen und eine echte Leidenschaft für das Schach. Wir teilen die Überzeugung, dass die wichtigste Aufgabe der FIDE darin besteht, ihren Mitgliedsverbänden zu dienen und sie nachhaltig zu stärken. Ich freue mich sehr, Teil dieser Kampagne zu sein.“

Das Wahlteam hat bereits Gespräche mit Verbänden auf allen Kontinenten aufgenommen und wird diese bis zur FIDE-Generalversammlung fortsetzen.

Zum Abschluss erklärte Buettner:

Wir treten mit großem Respekt gegenüber allen an, die über viele Jahre zur Entwicklung des Weltschachs beigetragen haben. Unsere Kampagne richtet sich gegen niemanden. Sie ist der Zukunft des Schachs, der Unterstützung der nationalen Verbände und der Schaffung neuer Chancen für Spieler, Organisatoren und Verbände weltweit gewidmet.

Die FIDE vereint mehr als 200 nationale Verbände – sie sind ihre wichtigsten Partner. Deshalb muss eine stärkere FIDE auch stärkere nationale Verbände bedeuten.“

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