Der Mitropa Chess Cup 2026 ging in Sankt Veit an der Glan in Oesterreich zu Ende!

Das Event fand vom 1. bis 10. Mai statt und wurde in zwei Sektionen gespielt: Open und Frauen. Gleichzeitig markierte das Turnier ein halbes Jahrhundert seit der Gruendung des Wettbewerbs. Die Veranstaltung war dem Andenken an Professor Kurt Jungwirth gewidmet, den Gruender des Turniers, der im Mai 2025 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.
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Italien wurde ueberzeugender Sieger des Open-Turniers und erzielte 16 Mannschaftspunkte, mit acht Mannschaftssiegen und nur einer Niederlage gegen Frankreich . Der Mitropa Cup war ein grosser Erfolg fuer beide Schweizer Teams in beiden Sektionen. Mit 14 Mannschaftspunkten gewann das Schweizer Frauenteam die Silbermedaille im Frauenwettbewerb, waehrend die Schweiz mit 11 Mannschaftspunkten die Bronzemedaille im Open- bzw. Maennerwettbewerb gewann.
Sofiia Hryzlova holte und eine Performance von 2444
Überragende Spielerin war Sofiia Hryzlova, die am ersten Brett 7 Punkte aus neun Partien (sechs Siege/zwei Remis/eine Niederlage) holte und eine Performance von 2444 – 218 (!) über ihrem eigenen Rating erzielte. Das brachte ihr nicht nur die Goldmedaille am ersten Brett ein, sondern auch die zweite WGM-Norm nach der Europameisterschaft im montenegrinischen Petrovac im November 2024. Am meisten Punkte holten Li Min Peng und Matthias Mattenberger – beide 5 aus 8. Der amtierende Bundesmeister, der zweimal gewann und sechsmal remisierte – überzeugte am zweiten Brett mit einer 2522er-Performace. Der mit 17 Jahren Teamjüngste war bei den 2½:1½-Siegen gegen die Slowakei, Ungarn und Slowenien, in denen an den drei ersten Brettern jeweils unentschieden gespielt wurde, mit seinen Siegen am vierten Brett dreimal Matchwinner. Mit seiner 2434er-Performance feierte er ein überzeugendes Nationalmannschafts-Debüt. Fabian Bänziger holte am ersten Brett 3½ aus 8, IM Oliver Kurmann 2½ aus 5 und der ebenfalls erstmals im Nationalteam spielende FM Moritz Valentin Collin 3 aus 7.