Magnus Carlsen über Weltrangliste und Kritik sagte gegenüber TV 2 vor dem Start von Norway Chess:
*„Ich habe die Diskussionen darüber gehört, ob ich pro Jahr genug klassische Partien spiele, um meine Nummer-eins-Position in der Weltrangliste im klassischen Schach zu behalten. Aber ich möchte den Titel des weltbesten Schachspielers niemand anderem überlassen, solange ich das Gefühl habe, weiterhin der Beste zu sein.

Die Diskussion über den ersten Platz in der FIDE-Weltrangliste wäre eher gerechtfertigt, wenn ich in den Formaten, die ich spiele, keine guten Ergebnisse erzielen würde.“*
Die Debatte über die Anforderungen an die Aktivität im klassischen Schach geht unterdessen weiter. Einige stellen die Frage, ob es gerecht ist, dass Spitzenspieler nur wenige Turniere pro Jahr bestreiten und dennoch ihre Spitzenposition in der Weltrangliste behalten.