Die Frauen-Schach-Europameisterschaft 2026 findet vom 24. Mai bis 6. Juni in Batumi, Georgien, statt.
An dem Turnier nehmen 166 Spielerinnen aus 32 europäischen Schachverbänden teil. Gespielt werden 11 Runden nach Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für die ersten 40 Züge, anschliessend 30 Minuten bis zum Ende der Partie, sowie einem Inkrement von 30 Sekunden pro Zug ab dem ersten Zug.

Der Preisfonds beträgt 60.000 Euro, zudem werden 10 Qualifikationsplaetze fuer den naechsten FIDE Frauen-Weltcup vergeben. Nach den aktuellen FIDE-Regularien ist ausschliesslich die FIDE fuer die Vergabe und Regelung der Qualifikationsplaetze fuer den Frauen-Weltcup verantwortlich.
Die erste Runde beginnt am Montag, den 25. Mai, um 15:00 Uhr Ortszeit. Die Eroeffnungsfeier findet kurz vor Beginn der ersten Runde im Turniersaal statt.
Angefuehrt wird das Teilnehmerfeld von der griechischen Spitzenspielerin und mehrfachen Jugend-Weltmeisterin IM Stavroula Tsolakidou (GRE, 2455), die als Elo-Favoritin ins Turnier startet. Auf der Setzliste folgen: • die ehemalige Jugend-Weltmeisterin und Olympiasiegerin mit der Ukraine (2022), IM Yuliia Osmak (UKR, 2451) • die Vertreterin Aserbaidschans und Europameisterin 2024, IM Ulviyya Fataliyeva (AZE, 2450) • die mehrfache georgische Meisterin und Europamedaillengewinnerin IM Lela Javakhishvili (GEO, 2442) • Estlands Spitzenspielerin IM Mai Narva (EST, 2426) • die ehemalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin mit der Ukraine GM Anna Ushenina (UKR, 2420) • die ehemalige Jugend-Weltmeisterin und georgische Spitzenspielerin GM Bella Khotenashvili (GEO, 2415) • die mehrfache Siegerin von Jugend-Weltmeisterschaften und Europameisterin 2023 IM Meri Arabidze (GEO, 2409) • Deutschlands bestplatzierte Spielerin IM Dinara Wagner (GER, 2408) • sowie Bulgariens Spitzenspielerin und Weltcup-Medaillengewinnerin IM Nurgyul Salimova (BUL, 2404). Die Europameisterschaft verspricht spannende Kaempfe und hochklassiges Schach auf internationalem Spitzenniveau.
Spitze der Tabelle im Jahr 2025:

Das Siegerpodium des vergangenen Jahres, von links: Irina Bulmaga, Teodora Injac und Mai Narva | Foto: Mark Livshitz, Jim Laga (European Chess Union)